Gruppenprophylaxe in Kitas und Schulen im Normalbetrieb unter Pandemiebedingungen

Das Schuljahr 2020/21 wird von besonderen Herausforderungen geprägt sein. Das Coronavirus wird uns weiterhin begleiten, auch wenn landesweit die Infektionszahlen derzeit erfreulich niedrig sind und nur moderat steigen. Der weitere Verlauf ist nicht einzuschätzen.

Zur Normalisierung des Einrichtungs- und Schulbetriebs gehören auch die Maßnahmen der Gruppenprophylaxe, vorausgesetzt, das Infektionsrisiko lässt dies zu.
Die Sächsische Staatsregierung schreibt auf der Seite coronavirus sachsen:

"Es ist erforderlich, dass der Kinder- und Jugendärztliche Dienst und der Kinder- und Jugendzahnärztliche Dienst der Gesundheitsämter sowie die in der Gruppenprophylaxe wirkenden niedergelassenen Zahnärzte in der Schule und in Kindertageseinrichtungen tätig sind.

Die o. g. Institutionen nehmen im Rahmen von Kontrolluntersuchungen und Vorsorgeimpulsen eine gesetzliche Aufgabe wahr. Sie dient der gesundheitlichen Vorsorge und Prävention. Die Bedeutung der Mundgesundheit als ein wesentlicher Präventionsaspekt gemäß § 21 SGB V wird durch die handlungs- und erfahrungsorientierten Prophylaxeeinheiten alltagsnah an Kinder und Jugendliche vermittelt. Die Kontrolluntersuchungen dienen der Gesundheitsberichterstattung und Surveillance von Heranwachsenden. Es gilt, in einem frühen Stadium gesundheitliche Risiken zu erkennen, auf sie aufmerksam zu machen und ihnen nach Möglichkeit wirksam zu begegnen.
 
Gemäß Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, von Schulen und Schulinternaten im Zusammenhang mit der Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie vom 13.08.2020 (wirksam vom 31.08.2020 bis 21.02.2021) ist einrichtungsfremden Personen der Zutritt unter Beachtung der Ziffern 3.2. und 4.3. zu gewähren."

 

 

Zurück